P1120611Das von der Gnotzheimer Gruppe geförderte Grundwasser hat geologisch bedingt zu wenig Sauerstoff und einen geringen Teil an Eisen und Mangan, der sich allerdings unter der gesetzlichen Höchstgrenze der Trinkwasserverordnung bewegt. Zur Behebung dieser natürlichen "Mängel", und um die Qualitätsanforderungen zu erfüllen, durchläuft das geförderte Grundwasser im Wasserwerk in Gnotzheim zwei Aufbereitungsstufen. Dabei kommen mechanische Reinigungsverfahren zum Einsatz, welche die Ursprünglichkeit des Wassers erhalten, auf chemische Behandlungstechniken wird vollends verzichtet.

In der ersten Aufbereitungsstufe wird dem Wasser gereinigte Außenluft zugeführt. Durch die entstehenden Luftblasen wird das Wasser mit Sauerstoff angereichert und gleichzeitig wird Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, sowie der pH-Wert eingestellt.

Im zweiten Aufbereitungsschritt werden im Sandfilter Eisen und Mangan herausgefiltert. Danach ist das Wasser für den menschlichen Gebrauch genusstauglich und rein.
Aus Betriebs- und Sicherheitsgründen stehen zwei identische Aufbereitungsstraßen zur Verfügung, um stets die Versorgung mit frischem, natürlichem Trinkwasser zu gewährleisten.